Politische Kunst, ein kurzer Text, drei Stunden vor der Eröffnung. Mehr brauchte es nicht, um im August 2024 eine Ausstellung im Berliner Bezirk Lichtenberg zu Fall zu bringen. Die Schau „OF LOVE“ sollte, so die Intention der 19 internationalen Künstler:innen, Akte des Mitgefühls erkunden.
Doch ein Video, das den Krieg in Gaza als „andauernden israelischen Völkermord“ bezeichnete, wurde zur Zerreißprobe. Die Ausstellung wurde vom Bezirksamt abgesagt; man wolle kein Ort sein, an dem die Gräueltaten des 7. Oktober 2023 unerwähnt bleiben, hieß es zur Begründung. Die Künstler:innen sprachen von Zensur und einem Bruch des Versprechens, ein Raum für kritische Stimmen zu sein. Die lokale CDU applaudierte der „klaren Haltung“ gegen die Verharmlosung von Terror, während die SPD-Politikerin Sawsan Chebli warnte:
„Egal, wie man zum Krieg in Gaza steht, als Demokrat können einem die Eingriffe auf Wissenschafts-, Kultur u. Pressefreiheit doch nicht egal sein“.
Dieser Vorfall legt den Kernkonflikt offen, der die politische Kunst in Deutschland zerreißt: ein unauflöslicher Knoten aus deutscher Geschichte, Kunstfreiheit und postmigrantischer Gegenwart. Wer hier über Kunst spricht, verhandelt die Identität der Republik selbst. Das deutsche Fördersystem, oft als Stärke gesehen, erweist sich dabei als Achillesferse: Die Abhängigkeit von staatlichen Geldern schafft eine strukturelle Verwundbarkeit und eine stille Bevorzugung konsensfähiger Kunst. Diese Schwachstelle ist zur offenen Wunde geworden: Die seit 2024 eingeleitete und unter der unionsgeführten Regierung verschärfte Sparpolitik trifft gezielt die freie Szene. Wie der Deutsche Kulturrat wiederholt beklagte, werden genau jene flexiblen Projektmittel gestrichen, von denen die experimentelle und kritische Kunst lebt. Die Folgen sind Prekarität und ein steigender Marktdruck, der politische Haltung verdrängt. Wenn die Kunstfreiheit dem Spardiktat geopfert wird, droht genau die Stabilität zu kippen, die das System eigentlich schützen will.
Dieser Artikel unternimmt eine Reise in das Herz dieser Auseinandersetzung. Er kartiert die Schlachtfelder, porträtiert die Protagonist:innen und analysiert die Strategien – von der stillen Subversion auf der Leinwand bis zur markerschütternden Intervention im öffentlichen Raum. Es ist eine Reise, die uns von den heiligen Hallen der Hochkultur zu den Schlammfeldern des Populismus führt und die entscheidende Frage stellt: Was kann, was soll und was darf politische Kunst in einer derart polarisierten Gegenwart?
Teil I: Der „Deutsche Knoten“ – Kunst als Waffe im Kulturkampf
Politische Kunst agiert in einem Minenfeld: Hierzulande kollidiert die aus der NS-Zeit erwachsene historische Verantwortung mit den brutalen Realitäten der Nahostpolitik. Dieser Konflikt ist längst zum Schauplatz eines Kulturkampfes geworden, bei dem legitime Auseinandersetzungen von reaktionären Kräften gezielt für Angriffe auf die liberale Gesellschaft instrumentalisiert werden.
Die documenta fifteen 2022 wurde zum Exerzierfeld dieser Strategie. Ein Skandal um antisemitische Darstellungen bot den Anlass für eine hitzige Debatte, die von politischen Akteuren wie der AfD und populistisch-konservativen Medien wie BILD und Die Welt für einen Generalangriff auf den als „links-grün“ diffamierten Kulturbetrieb genutzt wurde. Die dekoloniale Kritik der Künstler:innen des globalen Südens an Israels Besatzungspolitik wurde dabei pauschal als antisemitisch verurteilt – eine Deutung, die im Licht der Politik der Netanjahu-Regierung, die nach Ansicht unzähliger internationaler Beobachter:innen einen Völkermord in Gaza begeht, heute von vielen nicht mehr als Skandal, sondern als prophetische Warnung gesehen wird. (Wer die komplexe Debatte im Detail nachvollziehen möchte, findet die offizielle Aufarbeitung im Abschlussbericht der documenta fifteen).
Dasselbe Muster der gezielten Diffamierung zeigte sich auch bei der Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin: Rechte Medien wie Tichys Einblick und die AfD stilisierten die hochqualifizierte Kandidatin zur „linksgrünen Aktivistin“, um die Integrität des gesamten Gerichts zu untergraben.
Die Folge dieser Strategie ist ein spürbarer „chilling effect“ im Kulturbetrieb, befeuert durch den BDS-Beschluss des Bundestags. Er gipfelt im tragischen Paradox, dass Schutzmechanismen dazu genutzt werden, kritische Debatten zu ersticken. Dies zeigt sich an der abgesagten Ausstellung „OF LOVE“ ebenso wie an der Ausladung jüdischer Künstlerinnen wie Candice Breitz, deren geplante Einelausstellung im Saarlandmuseum aufgrund ihrer kritischen Haltung zum Gaza-Krieg abgesagt wurde. So ziehen jene Kräfte den „deutschen Knoten“ immer fester, die mehr an der Spaltung der Gesellschaft als an einer echten Auseinandersetzung und gesellschaftlichen Weiterentwicklung interessiert sind.
Teil II: Arenen des Dissenses – Von der Institution zur Straße
Politische Kunst entfaltet sich in Deutschland in unterschiedlichsten Arenen, die jeweils eigenen Regeln und Logiken folgen. Sie reicht von den kuratierten Diskursräumen der Großinstitutionen über die aktivistischen Interventionen im öffentlichen Raum bis hin zur kritischen Auseinandersetzung in den Ateliers, die von Malerei und Skulptur bis zur Videoinstallation reicht.
Die Institution als politischer Akteur
Große Institutionen wie das Haus der Kulturen der Welt (HKW) oder die Berlin Biennale sind längst keine neutralen Präsentationsorte mehr. Sie sind selbst zu politischen Akteuren geworden, die Diskurse nicht mehr nur abbilden, sondern aktiv mitgestalten – sei es durch das mutige Setzen neuer Agenden oder durch strategisches Schweigen, das im aufgeheizten Klima selbst zur politischen Aussage wird.
Unter der Leitung von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung vollzieht das HKW seit 2023 einen proaktiven Paradigmenwechsel: weg von einer Institution, die „Weltkulturen“ für ein westliches Publikum ausstellt, hin zu einem Haus, das von den migrantischen Gemeinschaften Berlins mitgestaltet wird. Die Eröffnungsausstellung „O Quilombismo“ und das Jahresprogramm 2025 mit Schwerpunkten wie „Global Fascisms“ sind klare politische Setzungen, die die Kunst explizit als „aktive Kraft“ positionieren.
Die Berlin Biennale hingegen agiert eher als reaktiver Seismograf. Nach Ausgaben, die sich radikal mit postkolonialen Kämpfen (2020) und dem Erbe des Kolonialismus (2022) auseinandersetzten, vollzog die 13. Biennale (2025) eine Wende zur Subtilität. Diese wurde jedoch von der internationalen Kritik als Ausweichmanöver gewertet. So warf etwa das Magazin ArtReview die Frage auf, was die Biennale mit ihrer Strategie des Verborgenen eigentlich nicht sage, und deutete die auffällige Leerstelle zum Krieg in Gaza als mögliche Selbstzensur. Die Kritik gipfelte in der Frage, ob eine Institution, die dem direkten Konflikt ausweicht, im aufgeheizten deutschen Diskursklima noch als politisch wirksam gelten kann.
Die Straße als Leinwand: Architekturen des Widerstands
Wo die institutionellen Räume an ihre Grenzen stoßen, erobert sich die politische Kunst die Straße. Abseits des kommerziellen Marktes entfalten sich beeindruckende „Architekturen des Widerstands“, die Politik nicht in die Galerie bringen, sondern politische Orte in Kunsträume verwandeln.
- Die Protestkultur der Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen hat mit ihrer lila-gelben Ästhetik das Berliner Stadtbild jahrelang geprägt und bewiesen, wie Design zur politischen Massenmobilisierung beitragen kann.
- Der Widerstand im Klimaprotestort Lützerath wurde zu einem Gesamtkunstwerk aus fantasievollen Baumhäusern, bemalten Bannern und politischen Skulpturen, das die Konfrontation mit der Staatsmacht ästhetisch überformte.
Die Leinwand als Arena: Politische Malerei im DACH-Raum
Selbst im traditionellen Medium der Malerei wird das Politische auf einem breiten Spektrum verhandelt.
- Die etablierte Ambivalenz: Maler wie Neo Rauch, dessen rätselhafte Bildwelten das Erbe des Sozialismus und die Traumata der Nachwendezeit spiegeln, und Daniel Richter, der Motive aus Nachrichtenbildern in hochartifizielle Farbwelten überführt, lehnen eine direkte politische Instrumentalisierung ihrer Kunst vehement ab. Richter vertritt die provokante These, ein „sensationell gemaltes Stillleben“ könne der Welt mehr geben als gut gemeinte politische Kunst, die oft nur das schlechte Gewissen des Kunstbetriebs beruhige.
- Die existentielle Konfrontation: Künstlerinnen wie die Österreicherin Martha Jungwirth oder die Schweizerin Miriam Cahn verfolgen einen anderen Weg. Ihre Malerei ist eine „seismografische“, körperliche Reaktion auf die Welt. Jungwirth reagiert auf die verheerenden Buschfeuer in Australien, Cahn verarbeitet Themen wie Krieg, Flucht und sexuelle Gewalt in oft verstörenden, leuchtenden Farben. Hier ist die Kunst politisch in ihrer radikalen Empathie und der Thematisierung der menschlichen Verletzlichkeit.
- Die programmatische Position: An einem anderen Ende des Spektrums stehen Künstler wie der Österreicher Gottfried Helnwein, der seine hyperrealistischen Darstellungen verletzter Kinder explizit als „Waffe“ gegen Verdrängung und Gewalt versteht. Auch die in Berlin lebende Cornelia Es Said positioniert sich klar zu Themen wie Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Innovativ ist ihr Ansatz, KI-gestützte Techniken in ihren Malprozess zu integrieren, um die in Technologien eingeschriebenen Vorurteile (Biases) kritisch zu reflektieren und die Malerei für die digitale Gegenwart relevant zu machen. Ihr globales Videoprojekt „Voices of the Unseen“, eine polyphone Arbeit von 13 internationalen Künstlerinnen, ist ein Paradebeispiel für diese Verbindung von politischem Inhalt, dezentraler Ästhetik und interdisziplinärer Forschung.
Teil III: Protagonisten des Protests – Von moralischer Provokation zu digitaler Selbstvermarktung
Die Akteure der politischen Kunst könnten unterschiedlicher nicht sein. Ihre Strategien reichen von kalkulierter Provokation bis zur sorgfältig kuratierten Social-Media-Präsenz.
Aggressiver Humanismus vs. Subversive Satire: ZPS und The YES-men
Das wohl bekannteste und umstrittenste Künstlerkollektiv Deutschlands ist das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) unter der Leitung von Philipp Ruch. Ihr selbsternannter „aggressiver Humanismus“ zielt darauf ab, durch schmerzhafte, moralisch aufrüttelnde Aktionen auf politische Missstände aufmerksam zu machen. Ihre Aktionen sind keine Satire, sondern todernste Anklagen im spezifisch deutschen Kontext:
- Als der AfD-Politiker Björn Höcke das Berliner Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnete, baute das ZPS eine originalgetreue Nachbildung direkt neben seinem Wohnhaus in Thüringen – eine direkte, persönliche Konfrontation mit dem Geschichtsrevisionismus.
- In einer international beachteten Kooperation mit dem britischen Kollektiv Led by Donkeys sorgten sie im Mai 2024 für Aufsehen, als sie während der Proteste gegen die Tesla-Gigafactory in Grünheide ein Bild von Elon Musk zusammen mit dem provokanten Schriftzug „Heil Tesla“ an die Fassade des Werks projizierten. Die Aktion war eine scharfe Kritik an einer umstrittenen Geste des Tesla-Chefs und den Umweltfolgen der Fabrik.
Die Methode des ZPS ist die moralische Schocktherapie, die im hochsensiblen deutschen Erinnerungsdiskurs wurzelt. Ganz anders agiert das US-amerikanische Kollektiv The YES-men. Ihre Taktik ist die „subversive Affirmation“: Sie geben sich als Repräsentanten von Konzernen wie Dow Chemical aus und führen deren neoliberale Logik durch satirische Übertreibung ad absurdum. Ihr berühmtester Coup war die Ankündigung live auf BBC, Dow Chemical übernehme die volle Verantwortung für die Katastrophe von Bhopal, was den Aktienkurs des Unternehmens kurzzeitig um 2 Milliarden Dollar einbrechen ließ. Während The YES-men die Sprache der Macht durch Humor dekonstruieren, instrumentalisiert das ZPS die Sprache der Moral durch Schock.
Die Analystinnen: Kunst als Seziermesser der Gegenwart
An die Stelle medialer Inszenierung tritt bei einer anderen Gruppe von Künstlerinnen und Kollektiven eine radikale Form der Analyse. Ihre Werke sind keine gefälligen Kommentare, sondern intellektuelle Seziermesser, die die verborgenen Pathologien unserer Zeit freilegen – von der Ästhetik des Rechtsextremismus bis zur Architektur digitaler Gewalt.
- Henrike Naumann, die Archäologin der Nachwendezeit, nutzt in ihren Installationen Möbel und Designobjekte der 1990er Jahre als Beweismittel. Sie zeigt, wie sich die Enttäuschungen des Umbruchs in die materielle Kultur eingeschrieben haben und legt so die ästhetischen Wurzeln heutiger rechtsradikaler Ideologien frei. Ihre Kunst ist eine brillante forensische Untersuchung der deutschen Seele, in der das Wohnzimmer zum politischen Tatort wird.
- Die Kartografinnen von Gewalt und Trauma, Hito Steyerl und Leyla Yenirce, untersuchen die immateriellen Machtstrukturen. Steyerl, die international einflussreichste Medientheoretikerin, seziert in ihren Video-Essays die ökonomischen und politischen Gewaltverhältnisse, die hinter den glatten Oberflächen von künstlicher Intelligenz und globalen Finanzströmen lauern. Yenirce hingegen gibt dem Unaussprechlichen in ihren Klanginstallationen eine physische, sinnliche Präsenz. Sie übersetzt das Trauma staatlicher und patriarchaler Gewalt in eine körperliche Erfahrung und schafft so kraftvolle, akustische Monumente für marginalisierte Stimmen.
- Die radikalste Verschiebung dessen, was politische Kunst sein kann, verkörpert die Rechercheagentur Forensic Architecture/Forensis. Das Kollektiv aus Künstler:innen, Architekt:innen und Wissenschaftler:innen nutzt ästhetische Methoden nicht zur Repräsentation, sondern als Waffe der Aufklärung. Ihre 3D-Rekonstruktionen und Videoanalysen, wie die zur Aufklärung des rassistischen Terroranschlags in Hanau, werden nicht nur in Museen ausgestellt, sondern dienen als Beweismittel vor Gericht und in parlamentarischen Untersuchungsausschüssen. Hier ist die Kunst keine Reflexion über Politik mehr – sie ist ein direkter Eingriff in den politischen Prozess selbst.
Teil IV: Das Fundament der Kunst – Zwischen staatlicher Förderung und demokratischer Finanzierung
Die Frage, was politische Kunst leisten soll, ist heftig umstritten. Soll sie eine „Waffe“ sein, wie es Ai Weiwei fordert, oder verliert sie ihre Kraft, wenn sie sich instrumentalisieren lässt? Unabhängig von der Antwort stellt sich die materielle Frage: Wer bezahlt das alles?
Das Rückgrat der deutschen Kulturlandschaft ist das System des Kulturförderalismus – eine geteilte Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen, die über institutionelle Förderungen, Projektzuschüsse und Stipendien eine enorme kulturelle Infrastruktur erhält. Diese Abhängigkeit von öffentlichen Geldern schafft jedoch auch eine strukturelle Verwundbarkeit gegenüber politischem Druck und Haushaltskürzungen.
Daneben existiert ein vielfältiger Sektor privater Finanzierung:
- Parteinahe Stiftungen (z.B. Friedrich-Ebert-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung) fördern explizit Kunst, die mit ihren politischen Werten korrespondiert.
- Kultursponsoring durch Unternehmen wie BMW oder die Deutsche Bank ermöglicht prestigeträchtige Projekte, birgt aber die Gefahr der inhaltlichen Einflussnahme.
- Crowdfunding auf Plattformen wie Startnext hat sich als potenziell demokratisierende Alternative etabliert. Projekte – von einer Modenschau gegen einen Neonazi-Aufmarsch bis zur künstlerischen Kampagne für das Grundeinkommen – können direkt von der Community finanziert werden, unabhängig von Gatekeepern. Hier wird der Akt der Finanzierung selbst zum politischen Statement und zur gelebten Demokratie.
Warum wir unbequeme Kunst brauchen
Politische Kunst ist keine Bedrohung für die Demokratie – sie ist ihr lebenswichtiger Stresstest. Die Skandale um die documenta, die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit oder die Zensur der „OF LOVE“-Ausstellung sind Symptome einer Gesellschaft, die an ihren tiefsten Widersprüchen zu zerreißen droht: zwischen dem Imperativ der historischen Erinnerung und dem Ruf nach dekolonialer Gerechtigkeit, zwischen dem Ideal staatlicher Kulturförderung und dem tatsächlichen Überlebenskampf der meisten Künstler:innen in einem zunehmend kommerzialisierten Betrieb.
Wir brauchen diese unbequeme Kunst als heilsame Zumutung. Sie zwingt Gesellschaften, die es sich in ihrem Selbstverständnis bequem gemacht haben, zur Konfrontation mit ihren blinden Flecken. Ihr demokratischer Wert ist unersetzlich: Sie erschüttert Gewissheiten und erweitert den Raum des Sagbaren. Dieses kritische Potenzial zu schützen – anstatt es auf politisch genehme Linien zu verengen, dient dem Überlebenstraining einer Gesellschaft im Umgang mit ihren unlösbaren Konflikten.
Quellen:
- Voices of the Unseen | krautART: https://www.krautart.de/voices-of-the-unseen/
- Videokunst als kollektive Stimme – Voices of the Unseen krautART: https://www.krautart.de/kollektive-videokunst-voices-of-the-unseen/
- We need to talk! Art, offence and politics in Documenta 15 – ONCURATING: https://on-curating.org/issue-54-reader/we-need-to-talk-art-offence-and-politics-in-documenta-15.html
- ruangrupa & Documenta15 – Doing Theory in Southeast Asia: https://doingtheoryseasia.org/archipelagic-juxtapositions/ruangrupa-documenta15/
- Who’s Exploiting Who? ruangrupa on documenta fifteen – ArtReview: https://artreview.com/who-is-exploiting-who-ruangrupa-on-documenta-fifteen/
- Prof. Jimmy Robert – Universität der Künste Berlin: https://www.udk-berlin.de/person/jimmy-robert/
- we are village – Berlin: https://wearevillage.org/en/
- queer art bridge – we are village: https://wearevillage.org/en/village-quartiere/queer-art-bridge
- PrideArt Exhibition at Berlin’s Unique Cultural Venue | THE KNAST: https://theknast.de/en/artists-collectiv-prideart/
- exhibitions – Schwules Museum Berlin: https://www.schwulesmuseum.de/ausstellungen/?lang=en
- Moshtari Hilal – Künstler*innen – Schauspielhaus Bochum: https://www.schauspielhausbochum.de/de/kuenstler-innen/20502/moshtari-hilal
- Moshtari Hilal | – Design Academy Eindhoven: https://www.designacademy.nl/page/8119/moshtari-hilal
- Dekoloniale Berlin Residents: https://www.stadtmuseum.de/dekoloniale-berlin-residents
- Theresa Weber – Artworks for Sale & More | Artsy: https://www.artsy.net/artist/theresa-weber
- Visual Narratives. Art Exhibition. Bardo Projektraum. Berlin: https://www.karnekunst.com/visual-narratives-creative-journeys-of-migrant-women-artists-in-germany/
- Henrike Naumann – Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Henrike_Naumann
- Dan Perjovschi – documenta fifteen: https://documenta-fifteen.de/en/lumbung-members-artists/dan-perjovschi/
- Slavs and Tatars – Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Slavs_and_Tatars
- Kulturschaffende unterstützen Kritik an BDS-Resolution der Bundesregierung – Monopol Magazin: https://www.monopol-magazin.de/kulturschaffende-unterstuetzen-kritik-bds-resolution-der-bundesregierung
- Artist Candice Breitz Calls Out German Museum for Canceling Her Show – Artnet News: https://news.artnet.com/art-world/candice-breitz-saarland-museum-germany-2450773
- Deutsche Wohnen & Co. enteignen – Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wohnen_%26_Co._enteignen
- Erinnern heißt verändern – Würzburg – Museum Kulturspeicher: https://www.kulturspeicher.de/ausstellungen/rueckblick1/541880.Erinnern-heisst-veraendern.html
- Haus der Kulturen der Welt (HKW) – kbb.eu: https://www.kbb.eu/ueber-die-kbb/haeuser/haus-der-kulturen-der-welt
- Programm 2025 | HKW Haus der Kulturen der Welt: https://www.hkw.de/the-house/press/2025/02-06-2025-programme-2025
- 11th Berlin Biennale: KW Institute for Contemporary Art: https://contemporaryand.com/fr/magazines/11th-berlin-biennale-kw-institute-for-contemporary-art/
- 12. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin: https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/12-berlin-biennale-fuer-zeitgenoessische-kunst/
- 13th Berlin Biennale Review: What Doesn’t the Fox Say – ArtReview: https://artreview.com/13th-berlin-biennale-for-contemporary-art-various-venues-berlin-review-martin-herbert/
- The Yes Men – Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Yes_Men
- Center for Political Beauty: Home: https://politicalbeauty.com/
- Neo Rauch im SPIEGEL-Gespräch: “Meine eigene Folterkammer”: https://www.spiegel.de/spiegel/neo-rauch-im-spiegel-gespraech-meine-eigene-folterkammer-a-1113115.html
- Maler Daniel Richter über politische Kunst – Der Kunstzirkel beruhigt sein schlechtes Gewissen – Deutschlandfunk Kultur: https://www.deutschlandfunkkultur.de/maler-daniel-richter-ueber-politische-kunst-der-kunstzirkel-100.html
- contemporary #figurative #painting and #visual #art from #berlin. #corneliaessaid…: https://www.corneliaessaid.de/en/about-the-artist/
- Gottfried Helnwein – Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Helnwein
- Martha Jungwirth – Thaddaeus Ropac: https://ropac.net/artists/213-martha-jungwirth/
- Miriam Cahn – Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Miriam_Cahn
- Thomas Hirschhorn – Stephen Friedman Gallery: https://www.stephenfriedman.com/artists/41-thomas-hirschhorn/
- Christoph Büchel – Art (2019) – La Biennale di Venezia: https://www.labiennale.org/en/art/2019/partecipants/christoph-b%C3%BCchel
- Kunst und Politik | Deutscher Kulturrat: https://www.kulturrat.de/themen/wahlen-2017/kunst-und-politik/
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- Bildende Kunst – Die Kunst demokratisieren – Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/bildende-kunst-die-kunst-demokratisieren-100.html
- Wird der KulturPass überleben? Aktuelle politische Debatte – Kunstplaza: https://www.kunstplaza.de/kulturelles-leben/kulturpass-politische-debatte/
- The Rise of Political Influencers-Perspectives on a Trend Towards Meaningful Content: https://www.frontiersin.org/journals/communication/articles/10.3389/fcomm.2021.752656/full
- Bedeutendste deutsche Künstler der Gegenwartskunst – Top 14 – Kunstplaza: https://www.kunstplaza.de/kuenstler/top-deutsche-kuenstler-gegenwartskunst/
- Junge, politische Kunst in München: Dem Trauma einen Ton geben | taz.de: https://taz.de/Junge-politische-Kunst-in-Muenchen/15938870/
- Zentrum für Politische Schönheit – Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Zentrum_f%C3%BCr_Politische_Sch%C3%B6nheit
- Politische Kunst – Was bewirkt die Waffe Kunst? – Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/politische-kunst-was-bewirkt-die-waffe-kunst-100.html
- Gemeinsame Erklärung zur staatlichen Finanzierung der Politischen Stiftungen – Konrad-Adenauer-Stiftung: https://www.kas.de/de/gemeinsame-erklaerung-zur-staatlichen-finanzierung-der-politischen-stiftungen
- Startnext – Mutige gestalten die Zukunft: https://www.startnext.com/
- HIER&JETZT: Connections (HUJ:C): OF LOVE – exhibition at rk-Galerie – 2024: https://hierundjetzt.blo-ateliers.de/of-love/
- bbk berlin: 01.10.2024 | Künstler:innen und Kuratorin der Ausstellung „OF LOVE”: BERICHT ÜBER DIE ABSAGE…: https://www.bbk-berlin.de/news/01102024-kuenstlerinnen-und-kuratorin-der-ausstellung-love-bericht-ueber-die-absage-der
- junge Welt: Ausstellung abgesagt: >>Cancel Culture<< in Lichtenberg (29.08.2024): https://www.jungewelt.de/artikel/482576.ausstellung-abgesagt-cancel-culture-in-lichtenberg.html
- Tagesspiegel Leute Newsletter Lichtenberg: Antisemitismus-Eklat in der Rathaus-Galerie (26.08.2024): https://leute.tagesspiegel.de/lichtenberg/macher/2024/08/26/374002/antisemitismus-eklat-in-der-rathaus-galerie/
- CDU-Fraktion in der BVV Lichtenberg: Medienecho 2024: https://www.cdu-fraktion-lichtenberg.de/Medienecho_p_24.html

